Technische Informationen zu Sinusfilter Sinusfilter sind für die Beschaltung des Ausganges von Spannungszwischenkreisumrichtern konzipiert. Sie haben die Eigenschaft, aus der pulsweitenmodulierten Ausgangsspannung eine sinusförmige Spannung zwischen den Phasen als auch zum PE-Leiter zu bilden. Die hohe asymmetrische Störkomponente wird stark herausgefiltert.
Analyse der Störungen am Umrichterausgang
Die Pulsweitenmodulation besteht aus Rechteckimpulsen. In einem Rechteckimpuls sind theoretisch alle Frequenzen enthalten. Die Amplitude nimmt dabei um 40dB pro Dekade ab. In der Praxis sind dies harmonische Oberwellen der Taktfrequenz und reichen bis einige 10MHz. Sie fließen über Leitungs-, Filter-, Gehäuse- und Motorkapazitäten, Schutzerde und Netzimpedanz, und bilden einen Störstromkreis. Vergleich der Schaltung: konventioneller Sinusfilter -
allpoliger Sinusfilter Die Leiter-Erd-Spannung U(U-PE)
Bei der Spannung zur Schutzerde liegt der entscheidende Vorteil bei dem allpoligen Sinusfilter. Denn durch das störende HF-Potential zur Erde entstehen die eigentlichen Störquellen für benachbarte Anlagen! Die Leiter-Erd-Spannung ist auch verantwortlich für Überlastung des Netzfilters bei längeren Leitungen. Diese Spannung treibt den Störstrom über parasitäre Kapazitäten. |
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